Der Fluch
Stets gewollt, nie gesagt
treib ich dahin ohne Morgen
Laut geschwiegen, nie beklagt
und das Tiefe bleibt verborgenEin, zwei Worte reichten aus, um die endlos Nacht zu trüben
Alles könnte Anders sein
könnte ich mich selbst belügenDenn gedacht und gesprochen sind stets zwei verschiedene Dinge
und so bleibt mir der Trost, das es mir noch gelinge
aufzubrechen, laut zu schreien, zu entfernen meinen Knebel
doch verhüllt bin ich längst, stecke fest in engem NebelAlles wirkt surreal, trotzdem forme ich Laute
diese sind, so gesprochen, mir nur wenig vertraute
selten klingen sie frei, klingen ehrlich und richtig
was zu sagen ich hab, wird oft lautlos und nichtig